Blush Gavriel Mansur wollgemisch Mansur Aus Top Gavriel Einem Mohair 8vHZd Blush Gavriel Mansur wollgemisch Mansur Aus Top Gavriel Einem Mohair 8vHZd Blush Gavriel Mansur wollgemisch Mansur Aus Top Gavriel Einem Mohair 8vHZd Blush Gavriel Mansur wollgemisch Mansur Aus Top Gavriel Einem Mohair 8vHZd

  • material: 47% polyamid, 37% mohair, 16% wolle
  • futter: 100% viskose
  • pflegehinweis: reinigung
  • hergestellt in Italien
  • Designer-farbbezeichnung: blush
  • Datum:

    Blush Gavriel Mansur wollgemisch Mansur Aus Top Gavriel Einem Mohair 8vHZd

    Die Forschungsanstalten Agroscope werden schon wieder um­organisiert. Das sind sich die Forscher im bernischen Liebefeld schon gewohnt. Richtig Bauchweh macht ihnen aber der Umzug nach Posieux.

    von Alimenta Import

    2018 ist Schluss: Die Agrar- und Lebensmittelforschung bei Agroscope ALP im bernischen Liebefeld.

    Die neueste Reorganisation sei «der nächste logische Schritt», heisst es bei Agroscope. Nachdem sechs Forschungsanstalten und das Nationalgestüt Haras im Jahr 2004 zu jeweils drei Organisationseinheiten mit drei Direktoren zusammenfusioniert wurden, gilt neu Agroscope seit dem 1. Januar als einzige Organisation mit einem Direktor, nämlich Michael Gysi, dem bis­herigen Direktor von Agroscope ALP-Haras.
    Ab dem 1. Januar 2014 wird dann auch das «Innere» von Agroscope umgekrempelt sein, an die Stelle der bisherigen drei For­schungs­einheiten ART (Reckenholz-Tänikon), ALP-Haras (Liebefeld-Posieux-Avenches) und ACW (Changins-Wädenswil) kommen neu vier ­Institute: Ein Institut für Pflanzenbauwissenschaften, ein Institut für Nachhaltig­keits­wissenschaften, ein Institut für Lebensmittelwissenschaften und ein Institut für Nutztierwissenschaften (siehe Grafik).
    Die Institute sind organisatorische Einheiten, das heisst, sie umfassen teilweise
    Forschergruppen von verschiedenen Stand­orten.

    Steter Spardruck
    Die Grundidee auch hinter der neuen Reorganisation sei, bei der Administration Einsparungen zu machen, um bei der Forschung nicht sparen zu müssen, sagt Reto Burkhardt, Kommunikationschef bei Agroscope ALP. Sinkende Budgets und immer neue Reorga­nisationen kennt man bei Agroscope schon ­länger. Laut Burkhardt schrumpfte das Gesamtbudget von Agroscope beim letzten Konsolidierungsprogramm um drei Millionen, heute liegt es bei 120 Millionen Franken. Im Moment sehe es danach aus, dass Agroscope auch im nächsten Jahr 400?000 Franken einsparen müsse.
    Agroscope hat bereits mehrere Spar­programm mit schmerzhaften Einschnitten hinter sich. Von 1993 bis 1997 wurden fast 100 Stellen abgebaut, von 1998 bis 2001 weite­re 80 Stellen. Die aktuelle Reorganisation führt zu keinem Stellenabbau. Derzeit beschäftigt Agroscope gut 900 Mitarbeitende.

    Verarbeitung wird aufgewertet
    Aufgewertet wird der Bereich Lebensmittelverarbeitung, indem das neue Institut für ­Lebensmittelwissenschaften den anderen, stär­ker landwirtschaftlich geprägten Institu­ten gleich gestellt wird. «Das ist ein Bekenntnis zum hinteren Teil der Wertschöpfungskette», sagt Burkhard. Das Institut unter der Leitung von Hans-Peter Bachmann, bisher Leiter des Forschungsbereichs für Milch- und Fleischverarbeitung, wird quasi neu aufge­baut und wird auch Forschungsgruppen aus ­Wädenswil und aus Changins umfassen. Die Forschungsgruppe und die Fachgruppen als Herz des Instituts wolle man möglichst wenig reorganisieren, sagt Bachmann. Es habe in den letzten Jahren schon genug Änderungen gegeben. Aber es sei klar, dass es personelle Änderungen gebe allein dadurch, dass er ­Institutsleiter werde: Elisabeth Eugster-Meier, heute Co-Leiterin der Forschungsgruppe Kulturen, werde seine Nachfolgerin als Leiterin des Forschungsbereichs für Milch- und Fleischverarbeitung, und ihr Posten müsse noch besetzt werden. Mit den neuen Strukturen werde er mehr unterwegs sein, um auch in Wädenswil und Changins präsent zu sein und als Leiter wahrgenommen zu werden.
    Ferner ist Bachmann mit seinem Team bis vor den Sommerferien daran, für die nächs­ten vier Jahre die Forschungsschwerpunkte festzulegen – unter Berücksichtigung der Wünsche der Bundesämter, der Kunden und Partner sowie der Fortschritte aus der Forschung. «Wichtige Themen sind die ­Lebensmittelsicherheit, vor allem das Thema Anti­biotika», sagt Bachmann. «Aber auch die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Umwelt sowie die Weiterentwicklung der ­Kulturen für Käse und andere fermentierte Lebensmittel.»

    Mohair Mansur Gavriel Aus Blush Top Mansur Einem Gavriel wollgemisch Umzug ins Freiburgische
    Letzteres ist für die Käser zentral. «Die Forschung für die Rohmilchkäseherstellung ist von strategischer Bedeutung», sagt Jacques Gygax, Direktor des Käserverbandes Fromarte. «Es ist wichtig, dass diese nicht beeinträchtigt wird.»
    Durch die Reorganisation wird die Käseforschung nicht beeinträchtigt – aber möglicherweise durch den geplanten Umzug ins Freiburgische. Im Liebefeld wird neu gebaut für das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und für das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW). Und Agroscope Liebefeld mit allen 170 Mitarbeitern soll 2018 ins freiburgische Posieux, zum zweiten Standort von Agroscope ALP-Haras, verlegt werden (siehe Kasten). Das hat der Bundesrat 2011 im Grundsatz ­beschlossen.
    Bei Agroscope sorgt die Grosszüglete schon heute für Unsicherheit und Missstimmung. Es wird befürchtet, dass manche der guten Köpfe unter den Forschern nicht gewillt sind, den Umzug ins etwas abgelegene Posieux mitzumachen und abspringen werden – und dass eben bei der Käseforschung wichtiges Know-how verloren ginge.

    ALP-Haras-Sprecher Burkhardt beschwichtigt: «Es ist klar, dass der Umzug auch Unruhe bringt. Aber wir wollen unsere Leute möglichst behalten.» Die Projektierung in ­Posieux sehe vor, dass sämtliche modernen Arbeitsformen gefördert und eine bessere ­Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr angestrebt werden. Der Umzugsentscheid sei aus der Sicht von ALP-Haras gefällt worden. Heute müsse dieser Entscheid im Kontext von Gesamt Agroscope gestellt werden. «Gegenwärtig wird geprüft, ob diese neue Ausgangslage zu neuen gewichtigen Fakten hinsichtlich der Standorte führt», sagt Burkhardt.